Blockaden

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Ihr habt länger nichts von mir gelesen, aber das soll sich jetzt ändern. So hatte ich das zumindest geplant…

Vor unserem Urlaub in Kuba vor Weihnachten schickte ich alle Dateien zu meinem fertigen Buch aus der „Wunschkind-Reihe“ an den Online-Verlag „tredition“ und freute mich schon darauf mein erstes gedrucktes Exemplar nach den Feiertagen in Händen halten zu können.

Wie Ihr Euch denken könnt, kam es anders. Ich musste auch noch die ISBN für das e-book ergänzen und dazu musste ich natürlich abwarten, bis ich zu Hause an meinem Mac saß. Was ich dann auch prompt tat und noch vor Weihnachten die korrigierte Form hoch geladen hatte.

Gleich nach den Feiertagen bekam ich dann die Absage vom Verlag. Sie hätten mein Buch inhaltlich geprüft und würden es nicht drucken, weil sie mit autobiographischen Werken (in denen andere Personen vorkommen – na klar, ich bin ja nicht allein auf dieser Welt) schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Natürlich es handelt von keinem leichten Thema, dreht es sich doch um meine Kindheit und Missbrauch.

Nachdem ich in eine Art Starre gefallen war, bekam ich einen Magen-Darm-Virus und kotzte mich so richtig aus. Was ich nun auch mit diesen Worten fortsetze. Ich bin verärgert und quäle mich nun mit einem anderen Online-Verlag ab. Aber irgendwie fühle ich mich immer noch gelähmt. Scheue mich sogar davor  mit meinen FreundInnen zu sprechen. Gefühlt kämpfe ich mich gerade durch Pudding oder Götterspeise.

Mein Leben ist insgesamt einfach wunderbar. Trotzdem frustriert und blockiert mich diese Ablehnung und die dadurch erfolgte Abweichung von meinem Plan so sehr, dass ich auch alles andere, wie z.B. die Arbeit am 2. Band der Reihe Wunschkind, dem Ratgeber zur persönlichen Entwicklung, nicht weiter schreibe oder in Angriff nehme.

Doch es passiert nichts ohne Grund und bestimmt habe ich da die Möglichkeit ein Thema, das zu dieser Blockade geführt hat, aufzulösen. Ihr hört, bzw. lest von mir!