7 Tipps zur erfolgreichen Gewichtsreduktion

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Wie jedes Jahr nach der verpassten Gelegenheit in der Fastenzeit zwischen Weihnachten und Ostern, steigen die Temperaturen und die Sommerkleidung ist mindestens eine Kleidergröße geschrumpft.

Nun möchte ich aber wieder in meine Lieblingsstücke passen.

Wenn es Ihnen ähnlich geht, dann können die folgenden Tipps sehr hilfreich für Sie sein.

 

1.    Warum esse ich? Was ist mein Nutzen?

 

Das ist die erste Frage, die Sie sich stellen sollten.

 

Essen Sie, weil:                                            und was steckt dahinter:

  • Sie hungrig sind                                    > perfekt, solange Sie nur so viel essen
  • Ihnen langweilig ist                              > Sie sind unterfordert
  • Aus Gewohnheit                                    > erhöhtes Sicherheitsdenken
  • Alle essen                                                > dazu gehören und geliebt werden wollen
  • Beim Essen Austausch passiert          > Einsamkeit
  • Sie Lust empfinden
  • Etwas Sie frustriert

 

Das sind nur ein paar Beispiele, die Ihnen Anhaltspunkte geben, herauszufinden, was auf Sie zutrifft.

Hintergründe gibt es viel. Ein häufiger Aspekt ist der, der vermeintlichen Belohnung. Wir belohnen uns für etwas. In Wirklichkeit füllen wir eine Lücke. Genau darum geht es. Herauszufinden, was wird versucht, durch Essen zu ersetzen. Wissen Sie, was Sie statt dessen gerne hätten, also welchen vermeintlichen Nutzen Ihnen Nahrungsaufnahme bringt, können Sie das dahinter liegende Bedürfnis direkt decken.

 

2.    Wie viel und was nehme ich zu mir?

Vielleicht nehmen Sie Nahrung oder Trinken zu sich, das Ihren Bedarf nicht stillt, zum Beispiel leere Kalorien wie Zucker und Kohlenhydrate. Von einem Stück Schokolade wird man nicht dick, von fünf Wurstsemmeln oder Burgern schon. Ein Bio-Apfel deckt das momentane Hungergefühl meistens sehr gut und nichts von ihm landet auf den Hüften.

Eine bewährte Methode ist, sich „Trennkost“ konform zu ernähren. Tierisches Eiweiß nie in Verbindung mit Kohlehydrate zu sich zu nehmen. (Also Fleisch, Eier und Milchprodukte mit Gemüse oder Gemüse gemeinsam mit Beilagen.) Ausführliches zu Trennkost findet man in diversen Büchern.

Ich denke, dass der Körper generell mit zu vielen unterschiedlichen Energiequellen schlechter umgehen kann und einfach überfordert ist. Konkret heißt das, weniger an Menge zu sich nehmen, aber auch weniger unterschiedliche Nahrungsmitteltypen auf dem Teller, hilft bei der Gewichtsreduktion.

 

Durst wird am Besten durch Wasser gelöscht. Sind Sie es gewöhnt Ihren Flüssigkeitsbedarf mit Fruchtsäften oder alkoholischen Getränken zu decken, haben Sie häufig bereits ausreichend Kalorien zu sich genommen, um Ihren Grundumsatz zu erreichen.

 

 

3.    Wie oft esse ich?

 

Möglicherweise essen Sie zu selten. Unser Körper reagiert auf Hungerzeiten indem er Energiedepots anlegt und Zucker und Fett einlagert. Dieses Verhalten ist für unseren Organismus logisch. Deshalb führen Diäten häufig zu einem Jojo-Effekt. Sie essen längere Zeit nichts und Ihr Körper bekommt Panik: „Hilfe! Eine Hungerzeit ist ausgebrochen!“ Nun nehmen Sie dann doch wieder etwas zu sich. Ihr Körper atmet förmlich auf und lagert sofort alles ein, das nicht unmittelbar in diesem Moment verbraucht wird. Denn er hat gelernt, dass es Hungerzeiten gibt. Um Vorzubeugen werden Energie-Reserven gebildet, die dann in Hungerzeiten aufgebraucht werden können. Da diese längeren Hungerzeiten aber tatsächlich nie eintreten, wird einfach immer mehr eingelagert. Unser Körper verhält sich so, wie wenn Sie Obst und Gemüse einkochen, um für den Winter versorgt zu sein, das Eingekochte allerdings nie aufgebraucht wird. Irgendwann werden die Regale im Keller voll sein und Sie neue benötigen. Gleichzusetzen mit der neuen Garderobe in einer erweiterten Kleidergröße.

Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Körper nie in den Alarmmodus kommt. Nehmen Sie häufiger kleine Portionen zu sich, an denen Ihr Verdauungssystem auch etwas zu tun hat. Also mehr Gemüse und Obst und weniger Zucker und Kohlenhydrate.

 

 

4.    Wann und wie esse ich?

 

Ganz schnell etwas in uns hinein stopfen, klingt schon schrecklich, ist es auch für unseren Organismus. Wenn ich keine Zeit habe, in Ruhe Nahrung zu mir zu nehmen, sagt dass viel darüber aus, wie ich mit meinem Körper umgehe.

Ich bin kein Verfechter davon zu bestimmten Zeiten zu essen und diese strikt einzuhalten, oder das Frühstück als wichtigste Mahlzeit anzusehen. Wichtig ist die Nahrungsaufnahme primär als das zu sehen, was sie ist. Ich führe meinem Körper die Nährstoffe zu, die er braucht, um gut funktionieren zu können. Aber woher weiß ich, was mein Körper braucht? Eine ErnährungsberaterIn kann hilfreich dabei sein, eine KinesiolgIn oder Bioresonanz-TherapeutIn kann Unverträglichkeiten austesten. Aber letztlich sind das nur Momentaufnahmen und es wird Ihnen nicht erspart bleiben, selbst herauszufinden, was Ihnen wann gut tut und was nicht.

 

 

5.    Bewege ich mich ausreichend?

 

Erfahrungsgemäß bewegen wir uns zu wenig. Also, wenn sie gerade einmal am Sonntag um die nächste Au oder durch den Park spazieren, wird das wahrscheinlich eher unzureichend Bewegung sein, um unseren Körper fit zu halten. Es muss aber auch kein tägliches Joggen oder der Besuch im Fitness-Center sein. Hauptverantwortlich dafür, dass wir uns bewegen und aufrecht stehen können, ist unsere Muskulatur. Diese gilt es im Rahmen, also möglichst ohne Überforderung, zu trainieren. Sanfte Methoden wie Yoga helfen die Gelenke zu schonen. Haben Sie bereits Gelenksprobleme, dann ist der gezielte und schonende Aufbau von Muskulatur unumgänglich, um die Belastung auf die Gelenke zu reduzieren.

 

 

6.    Welche Motivation Gewicht zu reduzieren habe ich und ist diese groß genug?

 

Zusatzfrage: Wofür groß genug?

Es geht unter anderem, um die Überwindung unseres inneren „Schweinehunds“, der am liebsten alles beim Alten lassen möchte. Wenn Sie es schaffen, ausreichend Argumente zu finden, um sich selbst zu überzeugen, wirklich etwas an Ihren Gewohnheiten, Umständen, Einstellungen, ect. ändern zu wollen, stehen die Chancen gut. Bei einem Eindeutigen „Ja“ machen Sie den ersten Schritt und beantworten Sie alle oben stehenden Fragen ausführlich. Danach wissen Sie genug über sich, um den nächsten Schritt machen zu können.

 

 

7.    Haben Sie auch andere Themen?

 

Sehr hilfreich kann auch sein, wenn Sie sich weniger mit Ihrem Übergewicht beschäftigen. Wie kann etwas verschwinden, das so viel Aufmerksamkeit und Energie bekommt? Kann es nicht.

Demnach suchen Sie sich Themen, die Ihre Aufmerksamkeit fesseln und Verlagern Sie Ihre Energie dahin. Legen Sie einmal Ihre Absichten und Ihr Programm zum gewünschten Körper fest und halten sie sich daran, ohne noch sehr viel darüber nachzudenken. Nun haben Sie Zeit für anderes und ein wesentlich besseres Wohlbefinden, das Ihnen wiederum hilfreich dabei ist, Ihre Lieblingsgarderobe wieder an Ihnen bewundern zu können.

 

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